Starkregenvorsorge als Beitrag zur Klimaanpassung (KLAS) in Bremen

Das Projekt wird für 24 Monate von 2015 bis 2017 von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördert. Neben der Dr. Pecher AG, Erkrath als Antragsteller sowie Bewilligungsempfänger und der Hochschule Bremen als Kooperationspartner wirken als weitere Kooperationspartner der Senator für Umwelt, Bau und Verkehr der Freien Hansestadt Bremen und die hanseWasser Bremen GmbH mit.

Vor dem Hintergrund des fortschreitenden Klimawandels und der damit einhergehenden Zunahme von Starkregenereignissen in Deutschland sind eine nachhaltige Überflutungsvorsorge im urbanen Raum sowie eine langfristige wassersensible Stadtentwicklung wichtige Bausteine einer kommunalen Anpassungsstrategie. Je früher strategische Maßnahmen im Umgang mit den Klimaveränderungen neben dem vorrangigen Ziel des Klimaschutzes auf Planungs- und Verwaltungsebene angegangen werden, desto zielführender sind diese Anpassungsplanungen aus ökologischer und ökonomischer Sicht. Im Zuge ohnehin anstehender Sanierungs- und Stadtentwicklungsmaßnahmen können entsprechende Anpassungsstrategien sinnvoll und kostenoptimiert integriert werden.

Das Ziel eines in diesem Projekt zu erarbeitenden Leitfadens für Kommunen ist es, das vorliegende technische Regelwerk durch konkrete Hinweise zu Datengrundlagen, möglichen Modellvereinfachungen zur stadtgebietsweiten Betrachtung bzw. erforderliche Detaillierungen zur Maßnahmenplanung zu ergänzen. Im Weiteren wird ein Auskunfts- und Informationssystem (AIS) entwickelt, das alle Prozesse der Starkregenvorsorge in Bremen unterstützen wird.