Eigenbetrieb Abwasser der Stadt Rheda-Wiedenbrück

Gegenstand des Projektes war die Planung und Realisierung der Faulbehältererweiterung zur Behandlung von Flotatschlamm aus dem modernsten Fleischwerk Europas. Die kommunale Kläranlage der Stadt Rheda-Wiedenbrück verfügte über einen Faulbehälter (V = 5.000 m3), um die bei der Abwasserreinigung anfallenden Schlämme stabilisieren und das dabei anfallende Gas verwerten zu können.

Während die Belastung der Schlammbehandlungsanlagen aus dem kommunalen Bereich in den letzten Jahren relativ konstant blieb, hat sich die Belastung aus dem Bereich der industriellen Einleitung des Schlacht- und Zerlegebetriebes deutlich erhöht. Um den gestiegenen Anforderungen gewachsen zu sein, wurde die Kompletterweiterung der Schlammfaulung mit den zugehörigen Bauwerken und Nebenanlagen geplant und realisiert.

Als wesentliche Komponenten können für den Faulbehältererweiterungsbau genannt werden:

  • Vorgespannter Stahlbetonbehälter mit kombiniertem Edelstahldach (VNutz = 6.500 m3 bei ∅ = 21,00 m)
  • Gaseinpressung mit 12 Lanzen auf 2 Sektoren aufgeteilt
  • Heizschlammumwälzung

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oben links: Hochzeit zwischen Stahlbeton Behälter und Edelstahldach
oben rechts: Behälter im Bau mit Gleitschalung
unten links: Faulbehälter nach Fertigstellung